come-ix
– ein kulturpädagogisches Projekt der Jugendkunstschule Köln e.V. im Übergang von Schule zum Beruf
Die Phase der Berufsorientierung ist für viele Jugendliche keine einfache Zeit. Sie sehen wenig Chancen, sich ihre Berufswünsche zu erfüllen. Frustration und Orientierungslosigkeit beherrschen das Thema.
Übergänge kreativ gestalten

Mit dem Projekt
„come-ix“, das das Thema Berufsfindung und Kunst verbindet, möchte die Jugend- kunstschule Köln e.V. Jugendlichen bei der Berufswahl helfen, ihr Selbstbewusstsein stärken und Mut zur Auseinandersetzung mit dem Thema machen. Seit 2007 können Kölner Schulen (im Schwerpunkt Haupt- und Förderschulen) über die Teilnahme am Projekt „come-ix“, ihren Schülerinnen und Schülern einen Raum öffnen, sich einmal von einer anderen Seite mit dem Thema Berufsfindung auseinanderzusetzen.
Peter Welters, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Köln, äußerte sich in einer Pressekonferenz zum Projekt: „Arbeitgeber suchen junge Leute, die genau wissen, warum sie ihren Beruf ergreifen. (...) Die Kunst ist ein großartiges Vehikel, um sich kennen zu lernen und auszudrücken.“
„Der Klassenraum wird zum Atelier...“

Schritt für Schritt werden die Teilnehmenden von Dozentinnen und Dozenten der Jugend- kunstschule Köln e.V. zum kreativen Arbeiten animiert. In acht Projektetappen, zu denen auch der Besuch eines möglichen Berufsfeldes oder eines Berufsinformationszentrums gehört, setzen sich die Jugendlichen künstlerisch über das Medium Malerei oder Trickfilm mit Fragen nach ihren Stärken auseinander.

Am Ende des Projekts, das in der Regel mit einer Ausstellung vor
Ort in der jeweiligen Einrichtung abschließt, hält jeder ein eigenes Kunstwerk in den Händen, das die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Berufsfindung widerspiegelt. Projektergebnisse aus allen Projekten finden sich auf der Internet- seite und öffentlichen Plattform zum Projekt come-ix.
Möglich gemacht hat come-ix die finanzielle För- derung durch die Rheinenergiestiftung Jugend/ Beruf/Wissenschaft. Interessierte Einrichtungen können sich bis Mitte 2011 um eine Teilnahme bewerben. Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei.