Ein breites Angebot an Informations-, Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsmöglichkeiten von einer Vielzahl von Institutionen, Initiativen und Projekten steht den Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Hilfe für den Übergang von Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf zur Verfügung.
Diese Angebotsvielfalt für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern transparent zu machen, sie effizient zu nutzen und sie den sich laufend verändernden Bedürfnissen und Bedingungen anzupassen, bedarf einer koordinierenden Bündelung und Steuerung der vorhandenen Ressourcen. Dies ist primäre Aufgabe des lokalen Übergangsmanagements Schule - Beruf in Köln.
Daneben besteht die Aufgabe, das auf Landesebene entwickelte Rahmenkonzept Berufsorientierung als Bestandteil einer schulischen individuellen Förderung des Ausbildungskonsenses NRW und die daraus entwickelte Rahmenvereinbarung zwischen dem Ministerium für Schule und Weiterbildung und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit auf lokaler Ebene umzusetzen.
Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt Köln, Bezirksregierung Köln und Agentur für Arbeit Köln
In Köln wurden diese Aufgaben bisher in unterschiedlichen Teilbereichen und Gremien des Übergangsmanagements geleistet. Aufgrund der bisher gesammelten Erfahrungen und geleisteten Arbeit wurde im Jahr 2008, im Anschluss an den Arbeitskongress Kommunales Übergangssystem in Köln im Juni 2008, eine gesamtstädtische Kooperationsvereinbarung der Hauptakteure Stadt Köln, Bezirksregierung Köln und Agentur für Arbeit Köln getroffen.
Mit dieser Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt Köln, Bezirksregierung Köln und Agentur für Arbeit Köln wird die zielgerichtete Zusammenarbeit zur Verbesserung der individuellen Integrationschancen von Schülerinnen und Schülern in Bezug auf ihre Ausbildungs-, Studien-, Berufswege- und Lebensplanung festgelegt. Die Kooperationsvereinbarung wurd am 26.03.2009 im Historischen Rathaus im Rahmen einer Feierstunde unterzeichnet.