
Am 14. Mai 2008 wurde im Media Park Köln vom Arbeitskreis Verkehrserziehung Köln (AVEK) zum 22. Mal die Stadtmeisterschaft im Fahrrad- und Mofafahren ausgerichtet. Bei strahlendem Sonnenschein waren alle gemeldeten Schulen zum Wettbewerb angetreten. Unter dem Jubel angereister Fans trugen 14 Teams verschiedener Schulformen den Wettbewerb untereinander aus.
Wie auch in den Jahren zuvor können sich bei der Stadtmeisterschaft die Schüler, die an den Fahrrad- und Mofakursen ihrer Schulen teilgenommen haben, mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen messen.
Diese Kurse finden an vielen Schulen als Bestandteil der verbindlichen schulischen Verkehrs- und Mobilitätserziehung statt. Anders als außerhalb der Schule wird die Prüfbescheinigung zum Mofafahren an der Schule zum Selbstkostenpreis angeboten. Dies kommt vor allem finanziell weniger gut gestellten Schülern zu Gute.
Bei der Stadtmeisterschaft müssen die Teilnehmer einen Prüfparcours bewältigen, der exemplarisch relevante Situationen der Fahrzeugbe- herrschung abbildet. So stellen die Schülerinnen und Schüler bei einer Aufgabe unter Beweis, dass sie nicht nur in der Lage sind „Gas zu geben“, sondern ihre Fahrzeuge auch bei geringer Geschwindigkeit zu beherrschen: die meisten Punkte erhält derjenige, der eine 12 Meter lange Gasse möglichst langsam durchfährt. An einer anderen Station wird das punktgenaue Bremsen geübt.
Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik sorgte in bewährter Weise dafür, dass die Teilnehmer trotz der sommerlichen Temperaturen keinen Durst leiden mussten. Unter dem Jubel angereister Fans trugen 14 Teams verschiedener Schulformen den Wettbewerb untereinander aus. Die Dokumentation der Veranstaltung und die computergestützte Auswertung der Ergebnisse übernahmen in diesem Jahr erstmalig Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Overbeckstraße.

Unterstützt wurde die Durchführung durch den ADAC, der mit einem modernen Eventfahrzeug perfekte Technik zur Verfügung stellte und einen attraktiven Hintergrund der Veranstaltung bildete. Auch unvorhergesehen Problemen wie fehlenden Luftpumpen wussten die ADAC-Mitarbeiter mit unkonventionellen Methoden zu begegnen.
Die Jugendhilfe Köln stellte wie in den vergangenen Jahren die Fahrzeuge bereit.