Ganztagsangebote
Köln setzt auf Ganztagsschulen
Das Land NRW und die Stadt Köln bauen Schritt für Schritt Ganztagsangebote und Ganztagsschulen aus. Ziel ist es, den Kindern mehr Bildungschancen zu eröffnen und Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.
Ganztagsschulen und Ganztagsangebote bieten mehr als Unterricht. Zu einem guten Ganztag gehören Arbeitsgemeinschaften, Förder- und Freizeitangebote, Bewegung, Spiel und Sport sowie kulturelle Angebote.
Die „Mittagspause PLUS“ ist ein Betreuungsprogramm für Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I (5. – 10.Klasse) an Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Zum einen wird hierüber die pädagogische Betreuung der Schülerinnen und Schüler mit Nachmittagsunterricht während der Mittagspause sichergestellt und zum anderen können ergänzende Ganztagsangebote nach dem Unterricht besucht werden.
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Der Rat der Stadt Köln hat entschieden, dass der Offene Ganztagsbereich in der Primarstufe um 2.000 auf stadtweit 20.800 Plätze ausgebaut werden soll, die Zusage des Landes über die Fördermittel ist nun zugegangen. Über diese Entscheidung hat Kölns Schuldezernentin Dr. Agnes Klein nun die Schulleitungen und Trägervereine der Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich sowie die Trägervereine für das Programm "Mittagspause PLUS" im Sekundarbereich I schriftlich informiert. Die schwierige städtische Finanzsituation soll nicht die unmittelbare Betreuung und Förderung der Schülerinnen und Schüler tangieren, so die Schuldezernentin.
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Die Bezirksregierung Köln hat der Stadt Köln genehmigt, ab dem
1. August 2010 an fünf weiteren Gymnasien und zwei Realschulen den gebundenen Ganztagsbetrieb einzuführen. Insgesamt werden in dem Schuljahr 2010/2011 in Köln
14 Schulen mit der Einführung des gebundenen Ganztagsbetriebs starten. Der Ganztagsbetrieb wird mit den jeweiligen Eingangsklassen des fünften Schuljahres beginnen. Für die Schülerinnen und Schüler in den höheren Jahrgangsstufen bleibt der „Halbtagsunterricht" bestehen.
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Jährlich steigt die Anzahl der Ganztagsschulen sowie der Unterricht am Nachmittag und damit auch die Zahl der Kinder, die ihre Mittagsmahlzeit in der Schule einnehmen. Unbedingte Voraussetzung für eine gute Verpflegung in der Schule, ist die hygienisch einwandfreie Zubereitung und Ausgabe der Essen. Informationen und Tipps in Sachen Küchenhygiene bietet die neue und aktualisierte Auflage der Broschüre „Sauber is(s)t gesund – Hygienische Anforderungen an die Schulverpflegung“.
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Als "Offene Ganztagsschule" (OGTS)wird eine Grund- oder eine Förderschule bezeichnet, deren Schülerinnen und Schüler am Nachmittag an Förder-, Sozial- und Freizeitangeboten teilnehmen können. Im Gegensatz zu einer "gebundenen Ganztagsschule" entscheiden hier die Eltern, ob der tägliche Schulesuch für Ihr Kind nach dem Unterricht endet oder ob sie eine Teilnahme an den Angeboten des Offenen Ganztags wünschen.
Ab Sommer 2011 können 22.200 Plätze belegt werden. Damit werden für rund 64 Prozent der Kölner Schülerinnen und Schüler in 139 Grund- und 17 Förderschulen Ganztagsangebote vorgehalten.
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Die Landesregierung NRW baut die Zusammenarbeit mit Museen an Ganztagsschulen und bei Ganztagsangeboten aus. Ziel ist es, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen im Ganztag museumspädagogische Angebote zu machen. Eine Vereinbarung steckt den Rahmen ab für konkrete Projekte. Alle Museumsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Kinder und Jugendlichen, den Schulträgern und den Trägern des Ganztags durchgeführt.
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Weiterbildungseinrichtungen und Landesregierung haben gemeinsame Standards für die Fortbildung, Weiterbildung und Qualifizierung von Personal in Ganztagsangeboten festgelegt und Qualitätskriterien zur gegenseitigen Anerkennung von Weiterbildungsnachweisen festgeschrieben. Gleichzeitig werden gemeinsame Maßnahmen zur Weiterentwicklung von Qualifizierungs-, Fortbildungs- und Weiterbildungsangeboten verabredet.
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Viele Kölner Hauptschulen werden entweder als Ganztagsschulen geführt oder bieten ihren Schüler- innen und Schülern die Möglichkeit zusätzlich an drei bis vier Nachmittagen in der Schule zu lernen, zu arbeiten und Angebote zur sinn- vollen Freizeitgestaltung zu nutzen.
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